Erasmusprojekt (Aachen / Bordeaux) 

18.03 – 26.04.2026Projektthema: Bordeaux – entre richesseculturelle et durabilité

Im Rahmen unseres Erasmus-Projekts „Bordeaux – entre richesse culturelle et durabilité“ reisten deutsche Schülerinnen und Schüler aus der EF und der Q1 vom 18. bis zum 26. März 2026 zu ihren Projektpartnern nach Bordeaux. Bereits im November 2025 hatten die französischen Schülerinnen und Schüler Aachen besucht und dort ein abwechslungsreiches Programm erlebt..

Das Erasmus-Projekt begann mit der Ankunft der deutschen Gruppe am Bahnhof in Bordeaux, wo sie herzlich von ihren Projektpartnern empfangen wurden. Bereits am nächsten Tag stand ein gemeinsamer Ausflug an das Bassin d’Arcachon auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler verbrachten dort gemeinsam einen schönen Tag in der Natur, bestiegen die Dune du Pilat und erkundeten den Küstenort Arcachon. Außerdem besuchten sie die „Maison de l’huître“, wo sie in einer Führung lernten, dass das Bassin d’Arcachon einer der wenigen Orte in Europa ist, wo Austern nicht nur aufwachsen können, sondern wo sie sich wegen der optimalen klimatischen Verhältnisse, auch auf natürlichem Wege fortpflanzen können. Das Bassin gilt als die Wiege der französischen Austernzucht, die aber wegen der Klimaerwärmung gefährdet ist.

Ein weiterer Programmpunkt war eine Erkundung von Bordeaux. Bei einer Rallye sowie dem Besuch der Cité du Vin konnten die Teilnehmenden die Stadt auf abwechslungsreiche Weise entdecken und wurden zu den Sehenswürdigkeiten geleitet. Bordeaux gilt als eine der führenden Städte für nachhaltigen Tourismus. Die Stadt bietet umweltfreundliche Mobilität, ökologische Weingüter, investiert in Grünflächen und engagiert sich für den Erhalt von Natur und nachhaltiger Stadtentwicklung. Dazu gehört zum Beispiel auch das Darwin Ecosystème, ein innovatives und alternatives Stadtviertel und ökologisches Zentrum auf dem Gelände einer ehemaligen Militärkaserne, das auch auf dem Programm stand.

Ein besonderes Highlight war der Ausflug nach Saint-Émilion und Rauzan. In Saint-Émilion nahmen die Schülerinnen und Schüler an einer Führung zur Geschichte der Stadt teil und erhielten spannende Einblicke in deren historische Entwicklung. Wegen des Anbaus der berühmten Saint-Émilion-Weine, der mittelalterlichen Stadt, der unterirdischen monolithischen Kirche sowie den hübschen gepflasterten Gässchen ist Saint-Émilion Weltkulturerbe der UNESCO. In Rauzan wurde die Grotte Célestine besichtigt, die im Herzen des Ortes liegt,und die durch einen Spaziergang mit den Füßen im Wasser erkundet werden kann.

Neben den Exkursionen wurde auch ein Tag im regulären Unterricht der französischen Schule verbracht, sodass die deutschen Schülerinnen und Schüler auch den Schulalltag ihrer Projektpartner kennenlernen konnten. An einem anderen Tag wurde zusammen mit den französischen Jugendlichen gemeinsam in der Schule an verschiedenen Projekten unter dem Leitthema „Bordeaux – entre richesse culturelle et durabilité“ gearbeitet. Als Projektergebnis ist ein gebundenes Heft entstanden, welches nun in der Bibliothek ausliegt.

Schließlich endete das Erasmus-Projekt mit der gemeinsamen Verabschiedung und der Rückreise nach Deutschland. Für alle Beteiligten war es eine bereichernde Erfahrung. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihre Sprachkenntnisse anwenden und verbessern, neue Freundschaften knüpfen und wertvolle Einblicke in eine andere Kultur gewinnen und eine attraktive Stadt und Region entdecken.