Erasmus Projektfahrt nach Lyon

„Facteurs et acteurs de la mutation d´une ville à l’exemple de la ville de Lyon et de sa région”

Vom 20.4. bis zum 29.4.26 nahmen 22 Schüler*innen der Französisch bilingualen Klasse 8f an dem alljährlichen Schüleraustausch in Lyon mit unseren Partnerschulen CSI (Cité scolaire international) und dem Collège Gabriel Rosset teil. Begleitet wurden sie dabei von Fr. Schrub-Fröseler und Frau Tassot-Schorr. Die Projektfahrt, welche von dem Erasmus Programm der EU gefördert wurde, stand unter dem Thema: „Facteurs et acteurs de la mutation d´une ville à l‘exemple de la ville de Lyon et de sa région”. Im Rahmen dieses Themas besuchten die Schüler*innen zahlreiche Lyoner Sehenswürdigkeiten und unternahmen viele verschiedene Exkursionen, um die Veränderung des Stadtbildes durch bestimmte Persönlichkeiten zu erkunden.

Beispielsweise wurde das Freilichtmuseum „Cité Musée Tony Garnier“ besucht, welches einzigartig ist und die Visionen des Architekten von einer idealen Großstadt auf 25 monumentalen Wandfresken darstellt. Zudem ist das Viertel ein Beispiel für die urbane Architektur des 20. Jahrhunderts, die das Stadtbild Lyons maßgeblich geprägt hat.

Im „Maison des Canuts“ hatten die Schüler* innen die Möglichkeit in die Welt der Seidenproduktion Lyons einzutauchen, und so auch die spannende Stadtgeschichte näher kennenzulernen.

Ein weiteres Highlight war der Besuch des futuristischen Naturkundemuseums „Musée des Confluences“, das aufgrund seiner atemberaubenden Bauweise aus Stahl und Glas sowie seiner Lage am Zusammenfluss von Rhône und Saône besticht.

Jedoch durfte natürlich auch eine Besichtigung des „Palais Idéal du Facteur Cheval“ nicht fehlen. Hierbei lag der Fokus auf der besonderen und einzigartigen Geschichte des Baus und der Zusammenarbeit der Austauschpartner*innen im Rahmen einer Rallye.

Mithilfe des durch die Ausflüge gewonnenen Wissens und der gesammelten Eindrücke der Stadt wurden die Schüler*innen anschließend selber kreativ: In kleinen Gruppen gemeinsam mit den französischen Austauschpartner*innen gestalteten sie digitale Flyer über Personen, die das Stadtbild geprägt haben, über einzigartige Bauwerke, oder über besondere Stadtviertel. Maßgeblich beigetragen zu dem Projekt haben der sprachliche und kulturelle Austausch zwischen den Schüler*innen und die neu gewonnene, veränderte Perspektive auf die Stadt.

Insgesamt war der Austausch für alle Beteiligten eine Erfahrung von enormem kulturellen und sprachlichen Wert, sowie auch eine Bereicherung aufgrund der neu erworbenen Kenntnisse über Architektur und Kunst. Zudem konnten auch neue Freundschaften geknüpft, und die soziale Interaktion gefördert werden. Sicherlich werden die Beteiligten mit Freude an die schöne Zeit des Austauschs zurückblicken.