Erasmus+ Mobilität in Sizilien (13.–18. April 2026)

Im Rahmen einer Erasmus+-Mobilität reisten Schülerinnen und Schüler nach Scordia in Sizilien, um gemeinsam mit italienischen SuS an einem Performance-/ Theaterprojekt zu arbeiten und um interkulturelle Erfahrungen zu sammeln. Ziel der Mobilität war es, die Zusammenarbeit zu stärken, neue kulturelle Eindrücke zu gewinnen und kreative Ausdrucksformen kennenzulernen.

Der zentrale Bestandteil der Mobilität war ein Performance-/ Theaterprojekt, das sich mit Maskenarbeit beschäftigte. Die Masken wurde von den SuS selbst gestaltet und vorbereitet, um diese für das angestrebte Theaterprojekt zu nutzen. In dieser Theaterform steht weniger die gesprochene Sprache im Vordergrund, sondern vielmehr Emotion, Körpersprache und Ausdruck. Durch das Tragen von Masken lernen die Teilnehmenden, Gefühle und Charaktere vor allem über Bewegung, Haltung und Gestik darzustellen. Dies ermöglichte eine kreative Zusammenarbeit auch über sprachliche Grenzen hinweg.
Während des Aufenthalts arbeiteten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam an Szenen, entwickelten Ideen und probten ihre Darstellungen. Am Ende präsentierten sie ihre Ergebnisse in kurzen Aufführungen. Die gemeinsame Projektarbeit förderte Teamarbeit, Kreativität und gegenseitiges Verständnis.
Neben der Projektarbeit bot die Mobilität auch viele kulturelle Erfahrungen. Die Gruppe besuchte unter anderem Syrakus mit seinem antiken griechischen Theater sowie die Städte Caltagirone und Agrigent mit dem Tal der Tempel. Diese Ausflüge ermöglichten Einblicke in Geschichte, Kultur und Traditionen Siziliens.
Eine besonders prägende Erfahrung war außerdem das Leben in den Gastfamilien. Dadurch erhielten die Schülerinnen und Schüler einen authentischen Einblick in den Alltag der italienischen Familien und konnten ihre Sprach- und Kommunikationsfähigkeiten weiterentwickeln.